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Auch eine Art "Historie":

Es gibt sicherlich genauso viele Menschen, die es wert wären, über sie bzw. ihr Leben eine Webseite zu erstellen, wie es viele Webseiten gibt, die man nicht unbedingt wiedersehen muß.
Hier Links zu Persönlichkeiten, von denen ich meine, sie hätten in ihrem Umkreis Geschichte gemacht.

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Februar 1999:
Wer kennt sie noch, die Kultband der frühen 80er Jahre :
Blondie.

Blondie (is a group) waren am 18.01.99 zur Autogrammstunde bei WOM in Köln:
Deborah Harry
Chris Stein
Jimmy Destri
Clem Burke


August 1999:


Den Stress der letzten Tage in Köln (Heugel, Citysprinter) hat die Karikaturistin Franziska Becker im Kölner Stadtanzeiger treffend aufgearbeitet: Kölner Tragödien.

Oktober 1999:

Der Jahr(es/tausend)wechsel* naht, und viele haben sich noch nicht um ihre PCs gekümmert, moniert die Fachpresse.

Je näher der magische Termin rückte, desto hektischer wurden die Meldungen und des größer der zu erwartende Schaden. Es gab ernsthafte Berichte, nachdem in der Neujahresnacht alle elektrischen Geräte ihre Funktion einstellen sollten oder nur noch fehlerhaft arbeiten würden.
Sogar pensionierte Programmierer längst vergessener Sprache wie Cobol und Fortran wurden reaktiviert und auf einen Einsatz vorbereitet ...

... und passiert ist: so gut wie nichts !!!

Dafür aber 10 Jahre später, siehe Eintrag zum 01.01.10.


*: Die Diskussion, ob das neue Jahrtausend denn nun Anfang 2000 oder erst - mathematisch korrekt - 2001 beginnt, ist IMHO müßig, da für die große Masse nicht nachvollziehbar !

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Willkommen im neuen Jahrtausend:

Februar 2000:

Da soll es doch ein Poster der Bahn AG geben mit folgendem Spruch:
Wir bringen Sie bis nach Hause.
Darneben ein Bild der Brühler Unglückslok ...

Bild

Alles redet spätestens seit dem knallheißen Sommer 2003 nur noch über ein Thema:

Die globale Erwärmung und andere Katastophen.


Waldsterben, Asbest, Dioxin, BSE, Gammelfleisch, Vogel- und dann Schweinegrippe, Pfedefleisch in der Lasagne und Schimmel im Viehfutter aus dem Baltikum: womit haben uns die Medien in den letzten Jahren nicht stetig aufgescheucht. Und über allem das drohende Aus der Menschheit durch die globale Erwärmung, verursacht durch den Treibhauseffekt.

Wer nicht sofort auf alles verzichtet, was irgendwie CO2 oder FCKW, oder ... erzeugen könnte, ist ein Umweltsünder oder gar -verbrecher. Neben dem privaten Autoverkehr (hee, ich habe meins bereits Anfang 2000 verschrotten lassen) trifft dies nun auch Fleischesser ("weißt Du denn nicht, wieviel Tonnen CO2-Gas ein Rindvieh erzeugt, bis es geschlachtet wird?"), Weihnachts-Lichterschmuck-Liebhaber ("ohne diese Verschwendung könnte die gute Mutter Erde Jahrzehnte länger leben") und alle die, die an der allgemeinen Hysterie nicht teilnehmen.

Vielleicht sollte ja auch Sprudelwasser verboten werden, denn Kohlensäure ist doch nur eine andere Bezeichnung für CO2?
Oder jegliche Art der Verbrennung, bei der genügend Sauerstoff zugeführt wird?
LKW- und Schiffsverkehr, Vulkanausbrüche, Meteoriteneinschläge und das Atmen überhaupt?


Viel zu wenig Gehör finden die Wissenschaftler, die vor dieser medien-politisch verordneten Panikmache warnen oder - wie mein alter Erdkundelehrer, Hr. Freisewinkel, darauf hinweisen, daß wir vielleicht nur in einer Zwischeneiszeit leben !?

Selbst überzeugte Vertreter der Erwärmungstheorie wie Mojib Latif bestätigen, daß die Wärmekurve seit 1998 keine Rekorde mehr aufweist - und daß, obwohl der CO2-Gehalt der Atmosphäre bis heute stetig angestiegen ist.

Erstaunliche Änderungen sind in den Berichten der IPCC (Intergovermental Panel on Climate Change) nachvollziehbar: wurde noch bis 1995 dort ausgewiesen, daß es im Mittelalter (also vor dem 15. Jhd.) deutlich wärmer war als heute und daß es zwischen dem 15. und dem 19. Jhd. deutlich kälter war (die sogenannte "Kleine Eiszeit"), so sind in den aktuellen Berichten die mitelalterliche Wärmeperiode und die kleine Eiszeit "verschwunden", stattdessen taucht nur noch die sogenannte Hockeyschlägerkurve auf: sie besagt, daß das Klima während des letzten Jahrtausends stabil war und sich erst stärker erwärmte, seit der Mensch fossile Brennstoffe im großen Stil einsetzte.
In diese Hockeyschlägertheorie paßt eine mittelalterliche Wärmeperiode natürlich gar nicht rein - also mußte sie klamm und heimlich verschwinden.

Eine derartige Änderung der Fakten scheint mir darauf hinzudeuten, daß hier politisch und nicht wissenschaftlich argumentiert und gewirkt wird. Daher frage ich mich:

Von was sollen wir Normalbürger denn mit dieser Klimaphobie abgelenkt werden?

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Im Laufe des Jahres 2009

Der in Internetkreisen allseits beliebte Entwickler des modernen Abmahnunwesens, Günter Werner Dörr alias Günter Freiherr von Gravenreuth, erhält den Dämpfer seines Lebens:
er wird rechtskräftig wegen Betruges und anderer Delikte zu 14 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt (die Vorsitzende äußerte in ihrem Urteil, dass "die Allgemeinheit vor Gravenreuth geschützt werden müsse"!).
Da dieses Urteil auch in der Revision bestätigt wurde, bedeutete es das Ende seiner "Karriere" als Anwalt. Im Februar 2010 trat er dann anstelle des Weges in den Knast seinen letzten Weg freiwillig an.

März 2009:

In der Kölner Innenstadt stürzt ein Haus ein, welches die meisten Kölner nur dem Namen nach kennen. Drin war kaum einer, nicht zuletzt wegen der restriktiven Einlaßpolitik der vergangenen Jahre.
Aber selbst die, die zu Fuß öfter durch die Severinsstr. gegangen sind, haben den häßlichen Klotz, der jetzt nicht mehr existiert, kaum wahrgenommen oder besser: sofort wieder aus dem Gedächtnis gestrichen.
Bleibt nur zu hoffen, daß die unermesslichen Schätze, die mit in der Erde versanken, geborgen und gerettet werden können.
Fast wie ein Wunder ist es, daß bei dem Einsturz 'nur' zwei Tote zu beklagen sind, zwei Menschen, die sich aus den mit in die Tiefe gerissenen Nachbachhäusern nicht mehr retten konnten.


Historisches Archiv der Stadt Köln
© KStA, Stadt Köln

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Januar 2010:

Das, was der Jahrtausendwechsel nicht geschafft hat, schaffen die deutschen Banken: ein Großteil ihrer Kredit- und EC-Karten verkraften den ersten Jahrzehntwechsel nicht und verweigern seit dem 01.01.10 ihren Dienst!
Ein Austausch würde wohl bis zu einer halben Milliarde Euro kosten, daher behilft man sich damit, die fehlerhaften Funktionen auf dem Chip dadurch zu umgehen, daß man wieder auf den altbewährten und für Betrüger leicht kopierbaren Magnetstreifen zugreift.

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Januar 2011:

Eines der schwersten Zugünglücke nach dem Krieg erschüttert wohl nicht nur mein Vertrauen in die DBAG. Da gibt es doch vor allem im Bereich der ehemailgen DR noch Strecken, auf denen keinerlei Zugbeeinflußungstechnik installiert ist!
Die vor 80 Jahren entwickelte, vormals InDuSi (induktive Zugsicherung) und heute PZB (punktförmige Zugbeeinflußung) genannte und für alle Triebfahrzeuge verbindlich vorgeschriebene Sicherheitseinrichtung (sogar Dampfloks müssen darüber verfügen, wenn sie über DB-Strecken fahren wollen) existiert demnach nicht auf Strecken, auf denen "nur" 100 gefahren werden darf. Wieviel Tote es gibt, wenn ein Kalkzug mit zwei Loks einen entgegenkommenden Lint ausbremst, hat sich nun gezeigt.

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Ende 2012/2013:
So langsam schämt man sich dafür, ein Katholik zu sein: nicht nur die Übergriffe von Priestern aus grauer Vorzeit, die gerade von der Presse aufgearbeitet werden (ich meine hier nicht nur die Hexenverbrennungen und die Inquisition), nein auch die abgelehnte Behandlung vergewaltigter Frauen an drei Kölner Krankenhäusern, weil die verantwortlichen Ärzte befürchten mussten, entlassen zu werden, wenn sie nur über Abtreibung redeten...
Und dann gab es noch die Vati-Leaks Affaire, die ungeschickte Trennung von einem Gutachterbüro, dessen Gutachten nicht "gut" genug war... so was kann keiner gut heissen.
Da müssten Profis in eine Marketingabteilung und die Geistlichen sich auf ihre Fachgebiete konzentrieren. Aber so will es die Kirche halt nicht.
Zumindest einer hat die Konsequenz gezogen: Papst Benedikt tritt am 28.02.2013 von seinem Amt zurück. Hut ab!

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2013/2014:
Zwei Jahre, zwei Rockevents:
am 6. Oktober 2013 gastieren Fleetwood Mac in der KölnArena (ne, Moment ... das Ding ist doch nach irgend so einer Chemiefirma umbenannt worden)
Fast in Originalbesetzung (nur Christine McVie fehlt) und mit großer Versöhnungsszene zwischen Stevie und Lindsey schaffen es die etwas älteren Herrschaften doch, an alte Zeiten anzuknöpfen und die ausverkaufte KölnArena zum Kochen zu bringen.
Setlist

Am 25. Juni 2014 kommt (kommen) Blondie ins E-Werk: professionell und schnell, kaum hat das Konzert begonnen, ist es auch schon wieder zu Ende. Dies war zumindest der Eindruck, der übrig blieb - leider.
Setlist

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Letzte Aktualisierung: 18.10.2014