Zur Person:
Klaus Ortwein, geb. am 30. Nov. 1962 in Bensberg, auf meine Anregung hin direkt nach der
Krankenhaus-Entlassung in die Innenstadt von Köln umgezogen.
Nach Grundschule (Friesenstr.) und Abitur am Apostelgymnasium 1982 (hier die
Abschlußzeitung) war ich beim
Bund in Bad Segeberg und Hamburg-Wentorf
als Panzergrenadier (genau, das sind die, die knapp unter der Grasnarbe leben),
anschließend habe ich an der
RFH Köln Allgemeine Elektrotechnik studiert. Thema der Diplomarbeit, die ich bei
Siemens erstellte:
"Erstellung eines Bedienssystems in der Hochsprache C zur Bedienung der Positionierbaugruppe IP246 über ein Automatisierungssystem AG155U".
Beruf:
Erste Berufserfahrungen sammelte ich in einem Ingenieurbüro im Bereich industrieller Automatisierung und Visualisierung und konnte somit meine Kenntnisse aus dem Studium konkret umsetzen.
In Firmen wie Siemens,
VW , RWE/SAG programmierte ich Simatic S5
Steuerungen für Papiermaschinen, selbstfahrende Transporteinheiten, Klima- und
Brandschutzanlagen für die Kraftwerke Goldenbergwerk in Hürth und die AmerCentrale, Schokogußroboter (schade, da war ich leider bei der Inbetriebnahme nicht vor Ort)...
Nach 3,5 Jahren gab es konjunkturbedingt keine Aufträge mehr (ausser in Ossiland
Ostdeutschland - mit Umzugs-, aber keiner Beschäftigungsgarantie), so daß ich einen neuen Job suchen mußte.
Den fand ich bei der Fa. Wiegand Datensysteme in Wesseling, eher bekannt oder besser
berüchtigt unter VIDEODAT Medien GmbH. Dort erlebte ich die Monate des VIDEODAT Datenfernsehens mit; ich machte dort neben Service, Reparaturen und Programmtests auch die Hotline (ein Platz für ca. 10.000 zahlende und weitere ca. 20.000 Decoderbesitzer, die über den plötzlichen Wechsel der Firmenphilosophie von kostenlose Downloads über Nacht zu kein Geld - kein Empfang recht "verblüfft", aber nicht sprachlos waren). Da unerwarteterweise Lieferanten Geld wollten und Kunden und Banken keines mehr rausrückten, mußte die Firma Mitte 95 und damit 1,5 Jahre nach meinem Eintritt Konkurs anmelden und ich war wieder mal auf Arbeitsuche.
Zunächst absolvierte ich einen einjährigen Lehrgang "Industrievernetzung" bei der Fa. Sematec in Porz und darf mich seither Novell zertifizierter CNA (Certified Network Administrator - zertifizierter Netzwerkadministrator) nennen.
Von Dezember 1996 bis Mai 2009 arbeitete ich beim Omikron Systemhaus im Bereich Hotline & Qualitätssicherung. Nebenbei pflegte ich die MC light Praxisinfos für die Anwender der Homebanking-Software.
Nach erneuter und längerer Arbeitssuche - man ist ja nicht mehr taufrisch - hatte ich einen Einsatz bei dem Chemielogistik Unternehmen Chemion der Bayer-AG gefunden. Dort war ich für die Einsatzbereitschaft der vier unternehmenseigenen Containerkrananlagen mitverantwortlich. Dies verlangte vor allem:
- Einsatzbereitschaft: zwei Standorte, die Störungen richten sich nicht nach Dienstzeiten oder Feiertagen.
- Kreativität: wie ist der Fehler mit den vorhandenen Mitteln zu beseitigen?
- Planung: Vorbeugung von Störfällen, Umbauten der Anlagenteile entsprechend neuer Vorgaben.
- Kommunikation: mit den Kollegen aller Schichten und Fremdfirmen sowie Kunden und Behörden.
- Mut und Schwindelfreiheit: die Kräne sind teilweise über 20m hoch und mit ihnen wird auch gefahrgut aller Klassen (ausser radioaktiv) bewegt.
Mit einer Neuausrichtung der Firma wurde die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft an ein weiteres Tochterunternehmen von Bayer übertragen und meine Dienste als Zeitarbeiter nicht mehr benötigt!
Recht kurzfristig gelang mir dann über die Münchener ZA-Firma MHR der Einstieg in die Kölner Niederlassung der weltweit tätigen Rohde & Schwarz AG. Dort arbeitete ich in einem kleinen hochspezialisiertem Team im Sonarlabor. Sonar ist so etwas wie ein mobiles Echolotsystem zum Einsatz unter Hubschraubern. Es stammt aus den 70er Jahren und ist dementsprechend sehr TTL-lastig und damit wartungsintensiv.
Im Rahmen der Prüfung, Wartung und Reparaturen lernte ich die Technische Dokumentation nach S1000D kennen und pflegte den Datenbestand zuletzt in einem Content-Management-System.
Doch leider gab es auch hier eine Geschäftsführung, die sparen wollte/mußte (und das kurz nach einer Feier, zu der deutschlandweit alle Mitarbeiter in die Münchener Olympiahalle eingeladen wurden): meine Dienste als Externer waren nicht mehr notwendig.
Für MHR habe ich dann in München ein knappes Dreivierteljahr an einer englischsprachigen S1000D Dokumentation (in ASD-STE) der Airbus A400M-Triebwerke gearbeitet.
Und dann gab es ein unerwartetes Weihnachtsgeschenk, daß mich bis heute beschäftigt: die Bahn (ganz ehrlich, wer träumt nicht davon) hat Interesse an mir: Einstige zunächst im Bereich Arbeitssicherheit, dann zunehmend Anlagemnmanagement Und Oberleitung und das ganze für das neue ICE-Werk in Köln Nippes. Und da das noch nicht fertig ist, arbeite ich im Kölner Betriebsbahnhof, 5 Minuten von meiner Wohnung entfernt.
Sonstiges:
Seit 1986 bin ich ehrenamtlich im Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde St. Mauritius tätig
Privat:
Ich wohne seit 1990 in der Kölner Innenstadt in einer Dachgeschoßwohnung und bin
seit 2000 verheiratet mit meiner Bea.
Hobbies:
Auch hobbymäßig geht's sehr technisch zu, wenn man mal vom Radfahren absieht, was
leider in letzter Zeit etwas zu kurz kam, aber bei diesem Wetter ;-)
In meinem Arbeitszimmer gibt es drei Bereiche: Computer, Elektronik
und Modelleisenbahn, denen ich mich mit
unterschiedlicher Intensität widme. Ein schon lange avisiertes Ziel ist die Vernetzung dieser
Gebiete, die aber noch in den Anfängen steckt.
Wir gehen auch gerne mal ausessen: Restaurant-Tips.
Und wenn mal wieder eine der wenigen verbliebenen Dampfloks angeheizt wird und in der Nähe
vorbeikommt oder wenn unsere städtischen Verkehrsbetriebe
was veranstalten, dann geht's auf Fototour.
Was leider völlig zu kurz kommt ist das Lesen. Dabei gibt es so schöne Bücher ...
In der letzten Zeit versuche ich, alle Bände des "Neuen Universums" zu erwerben [ebay sei Dank]. Band 1 stammt aus dem Jahr 1880, mit dem Band 119 wurde die Serie 2002 eingestellt. Lückenlos habe ich die Bücher ab dem Band 65 aus dem JAhr 1948, mein ältestes Exemplar Band 17 stammt aus dem Jahr 1896 und man sieht diesem Buch seine 122 Jahre nicht an!
Eine Übersicht gibt es hier
Ach übrigens: der Name KraKor entstand während des Netzwerklehrgangs aus den Anfangsbuchstaben meines
Kollegen Kasimir RAuhut und meines Namens.
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© 1996-2018 Klaus Ortwein -
KraKor
Letzte Aktualisierung: 25.05.18